Die Eisenhalde

Die Eisenhalde profitiert in idealer Weise vom Sonnenschein, jedoch verdankt sie auch ihrem Untergrund die gute Lage. Bergsturzschutt von den Weissjura-Kalken des Kornbergs prägt den mageren und zugleich so wertvollen Boden der Eisenhalde.

Der Name "Eisenhalde" weist darauf hin dass bereits in früheren Zeiten Eisenvorkommen festgestellt wurden - allerdings in bedeutungsloser Menge.

Bereits 1328 wurde die Bezeichnung "Isenhalde" in einer landwirtschaftlichen Chronik vermerkt.

Der Name "Eisenhalde" blieb aber wohl auch deshalb durch sieben Jahrhunderte hindurch erhalten, weil die Assoziation ?Eisen? die Härte der Arbeit auf diesem der Bequemlichkeit so wenig entgegenkommendem Stück Land treffend wieder gibt.

Heute ist die Eisenhalde fast ausschliesslich mit Blauburgunderreben bestockt. Jeder, der von Westen her gegen Siblingen fährt, sieht wie markant sich dieser Rebberg als eine Einheit gegen die übrige Landschaft abzeichnet